HIMMELSWIESE, TODTENWIESE UND GEORGENBERG

LANDSCHAFTSTEMPEL ZWISCHEN KALKSBURG UND MAUER

Zeit & Ort

May 01, 4:00 PM – 8:00 PM
Schautafeln Biosphärenpark Wienerwald, Kalksburger Str., 1230 Wien, Österreich

Details

Diesmal  erkunden wir im Rahmen eines Spazierganges einen geomantisch wirklich  sehr spannenden Landschaftstempel. Er spannt sich als Dreieck mit den  Ecken des Georgenbergs, der Himmelswiese und der Todtenwiese auf.

Am Stadtrand  von Wien lassen die Flurnamen Todtenwiese, Himmelswiese und Georgenberg  auf einen heiligen Bereich schließen, der schon lange vor dem  Christentum von der Bevölkerung verehrt und für Kulthandlungen bzw.  Rituale genutzt wurde.

In der  christlichen Ikonographie wird der Heilige Gregor meist mit einer Lanze  dargestellt, mit welcher er einen Drachen zähmt oder bändigt. Der Drache  bzw. die Schlange wurde erst mit dem Aufkommen des Patriarchates und  vor allem dem Christentum zum Symbol des Bösen und der Angst. Einst war  er ein Symbol der Ur-, Lebens- und Schöpferkraft der Erde.

Ein Flur  Todtenwiese oder auch Am Toten ist oft ein Hinweis auf einen alten  Ahnenplatz oder zumindest einen alten geweihten Platz der häufig ein  alter Weiheweg erschlossen wurde. Solche Plätze stellen einen Zugang zur  unteren Welt dar. Oft gibt es Sagen dazu über alte Bergwerke, die dort  einst gewesen sein sollen und über unermesslichen Goldschätze, die dort  verborgen liegen sollen.

Ein Flur mit  dem Namen Himmelswiese ist der Kontrapunkt zur Todtenwiese. Hier wirkt  der außerirdische Kosmos auf die Erde. Oft finden sich hier planetare  Einstrahlpunkte mit unterschiedlichen Qualitäten. Hier wird die Erde vom  Himmel geküsst.

Wir erkennen  in den drei Fluren die drei Aspekte der großen Mutter, der Erdgöttin. Am  Georgenberg erkennen wir die erste Gestalt der Trinität. Über das  Symbol der Schlange bzw. den Drachen die Schöpferkraft, den  lebendgebärenden, den roten Aspekt. Auf der Todtenwiese erfahren wir den schwarzen Aspekt des Lebenslaufs, des ewigen Wandels, der großen Weisheit.

Auf der Himmelswiese begegnen wir dem weißen Aspekt, der jungfräulichen Göttin, den Beginn und den Anfang.

Organisatorisches:

Die reine  Gehzeit ist relativ kurz und der Spaziergang ist wenig anstrengend. Wir  werden immer wieder stehen bleiben und ich werde euch vieles zu der  großen Erdmutter und der dreigestaltigen Göttin, sowie zur Bedeutung und  Interpretation alter Flurnamen und der besuchten Plätze erzählen.

Anhand  verschiedener Wahrnehmungsübungen können wir sehr gut die  unterschiedlichen Aspekte und Qualitäten der drei Plätze spüren. Kleine  Schwellenrituale zum Ein- und Austritt sowie ein Austausch in der Gruppe  runden den Nachmittag ab.

Termin: Sonntag  28.3.2021, 13.00 - 17.00

Treffpunkt: Schautafeln Biosphärenpark Wienerwald auf der Kasernwiese an der Ecke Kalksburger Strasse, Anton-Krieger-Gasse, 1230 Wien

Kosten: Euro 39,-

Leitung: Mag. Stephan Leiter

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