

Do., 13. Feb.
|Online Vortrag inkl. Aufzeichnung
Auf den Spuren der Bergöttinnen der Alpen
Für die frühen Menschen verkörperte sich ihre Göttin in Bergen, Quellen, und Flüssen. Sie wurde zur Landschaftsgöttin mit konkreten Namen. Wir erkennen sie noch heute in Fluß- und Bergnamen. Der Inn z.B. leitet sich von "En" ab und entspringt im Engadin, dem Garten der Göttin En.
Zeit & Ort
13. Feb. 2025, 19:00 – 20:30 MEZ
Online Vortrag inkl. Aufzeichnung
Gäste
Veranstaltungsdetails
Sagen, Mythen und Märchen bieten uns einen tiefen Einblick in die Denk- und Lebensweise der frühesten Kulturepochen bis in die Jungsteinzeit – die Ära des Ötzis, des Mannes aus dem Eis. Die Menschen der Jungsteinzeit waren die ersten dauerhaften Siedler im Alpenraum. Sie erkannten sich eingebunden in die großen und kleinen kosmischen Zyklen. Sie waren sich einer unsichtbaren, göttlich-weiblichen Wirkkraft bewusst, die alles Leben auf Erden hervorbrachte, es nährte und zur richtigen Zeit wieder zu sich zurückholte. Die Erde selbst war ihre große Magna Mater, ihre Schöpfergöttin und große Ahnfrau, die das Schicksal aller bestimmte.
Die Erdmutter und Göttin manifestierte sich den Menschen in Bergrücken, Bergen selbst, Quellen, Hügeln, Bäumen und Flüssen. Es war die eine mit den tausend Gesichtern. All diese Naturerscheinungen, in denen sie die Göttin erkannten, wurden von den frühen Menschen benannt. Es waren ihre Landschafts- und Berggöttinnen. Sie schenkte den Menschen das Leben, die Liebe, den Tod,…
