

Do., 19. Jan.
|Online Live via Zoom inkl. Aufzeichnung
Christliche Heilige und geomantische Ortsinterpretation
In der geomantischen Arbeit hilft uns die Kirchenforschung bei der Entschlüsselung ursprünglicher Ortsqualitäten. Patrozinien etwa, sowie die Art der Darstellung von Heiligen geben uns Hinweise und deuten an, welche Feste und Rituale zu vorchristlichen Zeiten an diesen Orten gefeiert wurden.
Zeit & Ort
19. Jan. 2023, 19:00 – 20:30
Online Live via Zoom inkl. Aufzeichnung
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Veranstaltungsdetails
In der geomantischen Arbeit hilft uns die Kirchenforschung bei der Entschlüsselung der ursprünglichen, archaischen Ortsqualitäten. Mit dem 4. Jahrhundert entstand im Christentum der Brauch, eine Kirchengemeinde und ihre Kirchen unter den Schutz eines oder einer Heiligen zu stellen. Solche Patrozinien und die Art der Darstellung der Heiligen in Kirchen und Kapellen, an Marterln und an Häusern geben uns häufig Hinweise auf den vorchristlichen Geist des Ortes und deuten an, welche Feste oder Rituale von den frühen Menschen an diesen Orten gefeiert wurden.
Die Kirche sah in der Verehrung solcher Orte - oft waren es Steine, Bäume oder Quellen, die den Menschen z.B. Heilung oder Fruchtbarkeit schenkten - heidnische Bräuche und Götzenverehrung. Um das zu verhindern, verband die Kirche diese Orte mit dem „Bösen“. So wurden z.B. aus Hollesteinen Höllen- oder Teufelsteine. Wenn die bewusste Verdrehung und ein neuer Name nicht zum gewünschten Ergebnis verhalfen, wurden auf solche Orte Kirchen oder…
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