Kraftort Katzenstein: Naturheiligtum, Orakelplatz, Kindel- und Gebärstein
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Mitten in einer lieblichen Gegend des Waldviertels in Niederösterreich, geprägt von Mooren, Teichen, Wäldern und sanften Hügeln, findet sich im Radischenwald eine sehr beeindruckende Felsformation. Der Katzenstein wird schon seit 1947 als Naturdenkmal geführt.

Woher kommt der Name Katzenstein? Katzen-Orte gibt es viele. Wir kennen Katsdorf, Katzenschlag, Katzelsdorf, Katzelberg und noch viele andere. Alle diese Orte haben nichts mit Katzen zu tun. Orte wurden selten nach Tieren oder Pflanzen benannt, sondern nach etwas Beständigerem.
Häufig waren die Ortsnamen eine Beschreibung der natürlichen Gegebenheiten des Ortes selbst. So hat Nußdorf etwa nichts – wie allgemein angenommen – mit Nussbäumen zu tun, sondern leitet sich von Neissos/Ness, also von Nass/Gewässer, ab (wir kennen alle den berühmten See „Loch Ness“ in Schottland). So liegen sämtliche Nußdörfer an einem Gewässer. Auch das Wiener Nußdorf lag früher direkt an der Donau.
Katz-Fluren gibt es viele, und fast alle finden sich an steilen Felsabstürzen. „Katz“ leitet sich vom lateinischen cadere/cado ab, was so viel wie „fallen“ oder „stürzen“ bedeutet. Es sind also Orte an Steilhängen oder plötzlichen Felsabstürzen, an Geländekanten. Genau das trifft auch auf den Katzenstein bei Radischen zu. Wenn man vom Groß-Radischen-Teich über den sanft ansteigenden Weg zum Katzenstein spaziert, erkennt man zunächst nur einen mit Moos überwachsenen, flachen, etwa zwei Meter hohen großen Stein. Hinter diesem fällt die Gegend plötzlich auf einer Länge von an die 60 Metern acht Meter über senkrechte Felsen in die Tiefe.
Kraftort Katzenstein - Geomantische Untersuchung

Für mich ist der Kraftort Katzenstein aber vor allem geomantisch interessant. Heute wird er als sogenannter Kraftplatz erkannt. Ich konnte bei meinem Besuch drei Zonen mit unterschiedlichen Wirkkräften feststellen. Unterstützend nutzte ich Methoden der Radiästhesie, konkret mit die Wünschelrute.
Zum einen den oben beschriebenen Stein am höchsten Punkt des Katzensteins. Hier wirken kosmische Kräfte. Ich konnte einen Einstrahlpunkt mit Engelfokus sowie einen planetaren Einstrahlpunkt mit Mondqualität finden. Auf der flachen, an einen Altar oder Tisch erinnernden, heute stark mit Moos überwachsenen Oberfläche und an den „Ecken“ des Steins kann man diverse Schälchen und Abflussrinnen erkennen.
Die Art des Steins lässt vermuten, dass hier sakrale Feste und Rituale zelebriert wurden. Das bestätigte sich durch meine Mutung eines Orakelplatzes mit der Grifflänge 4,25 LA. Hier wirkt die Göttin in ihrem weißen Aspekt, als Herrin des Himmels.

Etwas weiter östlich liegen drei Steine in einem Halbrund. Hier wirken besonders irdische Kräfte. Ich konnte einen Einstrahlpunkt mit Göttinnenfokus und der Planetenqualität der Venus sowie eine Urkraftquelle muten.
Der westlichste Stein dieser Dreiergruppe hat eine kleine Mulde in Form eines Steinsitzes oder Steinthrons. Dort sitzend blickt man gegen Osten. Denkbar ist, dass es sich bei diesem Stein um einen Ort der spirituellen Empfängnis, einen sogenannten Kindlstein, handelt. An solchen Orten empfangen Frauen mit Kinderwunsch eine Kinderseele von der großen Ahnfrau, indem sie sich – oft auch mit nacktem Gesäß – in den Sitzstein hineinsetzen.
Ich vermute in dem Steinsitz auch einen Gebärstein. Solche Gebärsteine haben oft die Form einer Einbuchtung, in die man sich hineinlegen kann, oder die Form eines steinernen Liegesitzes – ähnlich diesem hier auf dem Katzenstein –, um hier neues Leben hervorzubringen. Hier wirkt die Göttin in ihrem roten Aspekt, als Herrin von Land und Meer, Schenkerin von Liebe und Leben.


Der mittlere Stein der Dreiergruppe hat eine interessante Felsritzung. Sie stellt eine Axis Mundi in Form eines Weltenbaums dar. Er verbindet die oberste Region des Dreistockwerk-Weltenbildes, den Himmel, mit der Region von Land und Meer und wurzelt in der Unter- oder Anderswelt.
Ich kann leider nicht beurteilen, ob diese Ritzungen mit Werkzeugen der Steinzeit oder bereits mit Metallwerkzeugen aus späteren Epochen in den Felsen eingearbeitet wurden. Die Axis Mundi zeigt in etwa auf 305°, was an diesem Ort ziemlich exakt der Peilung des Sonnenuntergangs zur Sommersonnenwende entspricht. Ein Festplatz ist denkbar, an dem zu Ehren der großen Göttin in ihrem roten Aspekt zur Sommersonnenwende ihre Wirkkräfte von der ganzen Sippengemeinschaft gefeiert wurden.

Am östlichen Ende des Katzensteins liegt eine interessante, rautenförmige Steinplatte. Eine Ecke zeigt genau auf den schmalen Durchschlupf, der vom Fuße der Felsformation zum Orakelplatz hinaufführt. Hier konnte ich einen Einstrahlpunkt mit der Planetenqualität des Mars muten.

Der Katzenstein ist ein beeindruckender Platz, an dem sowohl die leichten, lichten, inspirierenden und nach oben hin öffnenden kosmischen als auch die ruhigen, fruchtbaren und nach unten hin öffnenden irdischen Wirkkräfte erfahren werden können. Ein wunderbarer Platz der dreigestaltigen Göttin.
Impressionen vom Katzenstein
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