Die heilige Geometrie

Aktualisiert: 2. Sept 2020

Die Quadratur der Kreises

Der Vitruvianische Mensch von Leonardo da Vinci

Die heilige Geometrie kann als eine traditionelle Kosmologie der Antike verstanden werden. Der Kosmos gebaut aus und auf Zahlen, Formen und Proportionen. Die Schöpfungsgeschichte wird anhand geometrischer Prinzipien hergeleitet und veranschaulicht.

Wie schon Galileo im 17. Jahrhundert im „Il Saggiatore“ anmerkt, ist das große Buch des Universums in der Sprache der Mathematik geschrieben. Die Buchstaben dieser Sprache sind Kreise, Dreiecke und weitere geometrische Formen. Kennt man diese Sprache nicht versteht man kein Wort und irrt in einem dunklen Labyrinth umher.

Die Quadratur des Kreises!

Ein wesentliches Unterfangen der heiligen Geometrie ist die Quadratur des Kreises. Entweder wird ein Quadrat, welches dieselbe Grundfläche wie der Kreis besitzt, oder ein Quadrat und ein Kreis mit demselben Umfang konstruiert. Die Quadratur kommt also einer Aufhebung von Gegensätzen gleich. Der Kreis basiert auf der transzendenten bzw. irrationalen Zahl Pi (griechischer Buchstabe π), er besitzt weder Anfang noch Ende und steht für das Ewige und Göttliche. Ein Quadrat, dessen Umfang exakt dem vierfachen seiner Seitenlänge entspricht, symbolisiert hingegen die Ordnung, die Materie das von Menschen gemachte.


In der heiligen Architektur steht der Kreis für den Himmel und das Quadrat für die Erde. So werden in den Sakralbauten der Himmel in Symbol einer Kuppel mit der Erde in Symbol des Quadrates miteinander verbunden. Die Verbindung von Kreis mit Quadrat, Erde und Himmel, Geist und Materie sind bis in Uhrzeiten zurück die Urmuster aller Sakralbauten und diente als Grundplan historischer Städte. Der Legende nach wurde der Grundriss Roms, wie alle wesentlichen Städte im alten Rom von Auguren geplant, auf der Verbindung von Kreis und Quadrat entworfen.


Quadratur des Kreise aus Kontakt von Erde und Mond

Zwei der bekanntesten und wohl augenscheinlichsten Kreise der Natur sind die Erde und der Mond. Der Radius der Erde beträgt 3960 Meilen und der des Mondes 1080 Meilen. Zusammen also 5040 Meilen. Der Umfang des sublunaren Kreises (Dieser verläuft durch den Mittelpunkt des Mondkreises, der wiederum den Erdkreis tangiert – siehe Abbildung) beträgt genau 5040 Meilen, genauso viel wie der Umfang des Quadrates, welches die Welt umschließt. Aus Kontakt zwischen der Erde und dem Mond ergibt sich die Quadratur des Kreises. 5040 ist eine der ganz wesentlichen Zahlen der traditionellen Kosmologie. Als Kreis mit dem Radius 5040 steht dieser für die irdische Sphäre unterhalb der zur Erde gewandten Seite des Mondes. Auch in Platons „Gesetzen“ spielt diese Zahl eine zentrale Rolle. 5040 Einwohne sollte dein Stadtstaat haben und das Land sollte zu 5040 gleichen Teilen aufgeteilt sein.

Bis bald und nach dem Motto…

IMMER IST'S EIN VIELES.

Stephan

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Hinweis: Wer tiefer in die heilige Geometrie eintauchen möchte, und das rituelle Konstruieren des goldenen Schnitts, eines Pentagramms und Pentagons und der Blume des Lebens erlernen, sowie die unterschiedlichen Qualitäten und Wirkungen auf Körper, Geist und Seele erleben möchte, dem sei das Seminar HEILIGE GEOMETRIE - MYSTIK DER ZAHLEN, FORMEN UND PROPORTIONEN empfohlen.

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